Die Stiftung Stadtmuseum Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet auf 2 Jahre und in Teilzeit (29,25 Stunden pro Woche), eine:n

wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in Kompetenzstelle DeKolonisierung (m/w/d)

Entgeltgruppe 13 TVöD-VKA

Stiftung Stadtmuseum Berlin

Das Stadtmuseum Berlin verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – dabei stellen wir die Menschen der diversen Stadtgesellschaft und ihre Geschichten in den Mittelpunkt. Unsere Sammlungen, Ausstellungen und Programme bieten hierfür in sechs Museen digital vielfältige Zugänge. So ermöglichen wir neue Erkenntnisse und leisten einen Beitrag zum Miteinander und Zusammenhalt in einem offenen und vielstimmigen Berlin.

Das Team und Ihr Arbeitsbereich

Die 2022 gegründete Kompetenzstelle DeKolonisierung am Stadtmuseum Berlin entwickelt und erprobt eine dekoloniale Museumspraxis mit dem Ziel, diese langfristig in der Institution zu verankern. Zentrale Aufgabe ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Institution und ihrer Sammlungsgeschichte. Die Kompetenzstelle arbeitet mit postkolonialen wissenschaftlichen, erinnerungskulturellen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen sowie musealen Partner:innen in Berlin und darüber hinaus zusammen. Die Kompetenzstelle kooperiert eng mit der Geschäftsstelle „Kolonialismus erinnern“, die im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung die Umsetzung des Erinnerungskonzepts Kolonialismus verantwortet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Erarbeitung eines zentralen Lern- und Erinnerungsortes zum Kolonialismus.


Die Stelle ist im Fachteam „Wirtschaft, Politik und Wissenschaft“ organisatorisch verortet und disziplinarisch angebunden. Das Fachteam betreut ein breites Spektrum an Sammlungen historischer und gegenwärtiger Objekte zur Berliner Stadtgeschichte. Der Dienstsitz befindet sich vorrangig in der Poelzig-Halle in Berlin-Spandau, mit ergänzender Präsenz an weiteren Standorten in Berlin-Kreuzberg und Berlin-Mitte.

Ihre Aufgaben
  • Ausbau der Kompetenzstelle DeKolonisierung an der Schnittstelle zur Geschäftsstelle „Kolonialismus erinnern“
  • Stärkung der Vernetzung und des Austauschs mit anderen Museen in Berlin und darüber hinaus
  • Weiterentwicklung der Vernetzung mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und Entwicklung von strategischen Partnerschaften mit dekolonialen Initiativen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene
  • Impulse für strategische Programme zur dekolonialen Museumspraxis
  • strategische und systematische Reflexion von Dekolonisierungsprozessen in Museen und deren Präsentation in der Fachöffentlichkeit
  • wissenschaftlich-konzeptionelle Arbeit für die Geschäftsstelle „Kolonialismus erinnern“ in Bezug auf Fragen von Erinnerung im öffentlichen Raum mit Schwerpunkt Architektur und Topografie
  • konzeptionell-inhaltliche Vorbereitung und Organisation von Vernetzungs- und Austausch-Formaten zu erinnerungskulturellen Fragestellungen
Ihr Profil
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Magister/Master) in Geschichte, Kulturwissenschaft oder Architektur oder einer anderen für die Aufgabe vergleichbaren relevanten Disziplin
  • Expertise in der Geschichte von Kolonialismus, Rassismus, Postkolonialismus und Antirassismus
  • gute Kenntnisse der Berliner Stadt-, Kultur- und Sozialgeschichte
  • Sicherheit in aktuellen museumsfachlichen Diskursen
  • Expertise in Fragen erinnerungskultureller Architektur im öffentlichen Raum und in musealen Zusammenhängen
  • mehrjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen und öffentlichen Akteur:innen (mind. drei Jahre); dabei eigene, auch internationale Netzwerke im zivilgesellschaftlichen, wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Bereich zu den genannten Themenfeldern
  • mehrjährige Erfahrung im Projektmanagement sowie im Aufbau und der Durchführung von Kooperationsprojekten im Kultur- oder Museumsbereich (mind. drei Jahre)
  • Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift, mindestens auf Niveau C1
  • Kenntnisse der englischen Sprache, mindestens auf Niveau B2

Wünschenswert sind:

  • Kenntnisse in einer nichteuropäischen Sprache
  • eigene Publikationen zu den Themenbereichen Postkolonialismus, Antirassismus, Erinnerungskultur
    und Architektur

Anforderungen:

  • herausragende kommunikative Fähigkeiten sowie eine hohe Kooperationsfähigkeit mit einem
    möglichst breiten Adressat:innen-Spektrum
  • hohe Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft und Motivation
  • ausgeprägte Organisationsfähigkeit und Zuverlässigkeit
  • gute Team- und Konfliktfähigkeit
  • sehr hohe Diversitätskompetenz sowie migrationsgesellschaftliche Kompetenz
Was wir Ihnen bieten
  • eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit im öffentlichen Dienst
  • die Möglichkeit, Ihre persönlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln, indem Sie unsere Angebote der fachlichen und außerfachlichen Fort- und Weiterbildung nutzen
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitgestaltung und die Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung im Rahmen der dienstlichen Notwendigkeiten
  • tarifliche Bezahlung nach Entgeltgruppe 13 TVöD-VKA (Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes – Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände) bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen (die Stufen-Zuordnung erfolgt unter Berücksichtigung Ihrer einschlägigen Erfahrung)
  • 30 Tage Jahresurlaub, Heiligabend und Silvester zusätzlich arbeitsfrei
  • betriebliche Altersvorsorge über die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL)
  • Jahressonderzahlung zur Gesundheitsförderung
  • digital unterstützte, gesundheitsfördernde Bewegungspausen
  • einen Arbeitsplatz in Berlin-Spandau mit Möglichkeiten zur Arbeit in Berlin-Kreuzberg und Berlin-Mitte
  • die Möglichkeit mobilen Arbeitens
  • Zuschuss zum Firmenticket für den öffentlichen Nahverkehr

 

Wen wir besonders zur Bewerbung auffordern

Für die Stiftung Stadtmuseum Berlin hat eine diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung absolute Priorität, weshalb wir uns ausdrücklich auch über Bewerber:innen marginalisierter Perspektiven freuen.

Wir gewährleisten die Gleichstellung von Frauen und Männern nach dem Berliner Landesgleichstellungs-gesetz. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die genannten Anforderungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Eignung und Qualifikation werden Bewerbungen von anerkannten Schwerbehinderten bevorzugt berücksichtigt (bitte Nachweis beifügen).

Wie Sie sich bewerben

Bitte bewerben Sie sich bis zum May 31, 2026 mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse sowie Ihr frühstmögliches Eintrittsdatum) ausschließlich über unsere Online-Bewerbungsplattform.

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens werden wir Ihre personenbezogenen Daten erheben. Diese werden von
uns und einer beteiligten, externen Personalberatung entsprechend der DSGVO verarbeitet und genutzt. Mit der Abgabe Ihrer Bewerbung stimmen Sie dem zu.

Durch die Bewerbung entstehende Reisekosten werden von uns nicht erstattet. 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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   Kontakt

      Stiftung Stadtmuseum Berlin

      Fachteam Personal

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